Be evil: Androids Rüstungs-Firmen

Eine kleine Zusammenstellung über zwei Rüstungsfirmen. Die eine heißt Google, die andere Samsung.

Was bisher geschah

Daß Samsung nichts Gutes im Schilde führt, habe ich schon bei meinem Erstkontakt irgendwann Anfang der 1990er Jahre mitbekommen. Es war die Zeit, als sich die ersten Samsung Fernseher breitmachten in Deutschland. Verwundert, was das für eine unbekannte Marke war, die hier aus dem Nichts auftauchte, traf ich auf einen Artikel, in dem Samsungs Plan etwa so beschrieben war: Samsung will den Elektronik-Markt aufrollen und einen Produkt-Bereich nach dem anderen übernehmen, indem sie die Konkurrenz gnadenlos plattmachen.

Na schön, Fernseher interessieren mich eh nicht und im Computermarkt (Irrtum!) machen sie ja nichts, dachte ich damals. Inzwischen hat Samsung aber Branchengrößen wie Sony erledigt. Und seit einigen Jahren sind sie nicht nur für Kühlschränke eine oder sogar die größte Nummer im Markt, sondern haben auch den Smartphone-Markt überschwemmt mit Geräten, bei denen schnell die Farbe abblättert. Im Zug bekomme ich Pickel von den billigen Smartphone-SMS-Tönen, die mir die Ohren vollplärren. Sind die nicht in der Lage, ihre Geräte dezent einzustellen? Reicht die gedankliche Leistung nur für die Preiserkennung im Billig-Prospekt?

Weltherrschaft

Zwanzig Jahre weiter, wir hatten 2012, war Samsung seiner Strategie immer noch treu. Es ist nicht so, daß sie das heimlich tun. So ein Samsung-Boss stellt sich schonmal gerne dafür auf die Bühne und verkündet für 2015 Samsungs Weltherrschaft im gesamten Elektronikmarkt.

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Was für ein seelenloser Konzern, der stumpf und stampfend zum Weltmarkführer für alles werden möchte. Habt Ihr Apple jemals von Weltherrschaft faseln hören? Die reden immer nur davon, daß sie die besten Produkte machen wollen. Produkte, die sie selbst zu benutzen lieben. Nicht dieses dumme Raushauen von vierzig Versionen in der Hoffnung, einen Glückstreffer darunter zu haben.

Rüstungskonzern Samsung

Samsung baut nicht nur Smartphones, Kühlschränke und Fernseher, sondern auch Container-Schiffe und Tötungsroboter und Panzer.

Samsung baut auch Maschinen-Gewehr-Robotor. Er spielt allerdings leider keine MP3s ab.

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Dieser Tötungsroboter kann das Gelände überwachen, mit Eindringlingen kommunizieren und feuern. Samsung sagt, daß der Roboter im Gegensatz zum menschlichen Soldaten wachsamer ist, nicht einschläft und keinerlei Furcht zeigt beim Angreifen. Wie herzig.

Samsung baut auch Panzer. Viele verschiedene Panzer. Und die haben sie nicht mal von Apple kopiert. Eine Samsung-eigene Innovation mit durchschlagender Marktpräsenz.

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Damit steht Samsungs Weltherrschaft ja nicht mehr viel im Wege. Und wie sieht es aus mit den Gutmenschen bei Google? Machen die nur Suchmaschinen oder auch andere Maschinen?

Rüstungskonzern Google

Nach eigener Aussage mußte Google seine Smartphone-Pläne komplett ändern, nachdem das iPhone vorgestellt wurde. Googles Smartphone-Betriebssystem Android hat ein Logo, das einen Roboter darstellt. Witzigerweise entstand dieses Logo in Anlehnung an die Toiletten-Türen-Logos. Das Robotor-Icon von Android ist kein Zufall. Google hat eine Vorliebe für Roboter entwickelt. Und zwar für Militär-Roboter.

Spätestens, seitdem Google Boston Dynamics gekauft hat, ist Google zu einem Rüstungskonzern geworden. Sie bauen Militär-Roboter für die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA). Das ist eine Abteilung des US-Verteidigungsministeriums zur Entwicklung von neuen Techniken für militärische Einsatzzwecke.

Beispiele sind die Roboter Petman und Atlas:

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Atlas

Atlas ist ein menschenähnlicher Roboter, der im Gelände operieren kann.

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Petman

Petman wurde zum Testen von Militärkleidung entwickelt.

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AlphaDog

Der AlphaDog kann 200kg Lasten durch unwegsames Gelände trage. Er kann dabei automatisch einem Anführer folgen.

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BigDog

Der BigDog ist ein vierfüßiger Roboter, der gehen, laufen und klettern kann. Er trägt dabei dabei schwere Lasten tragen.

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BigDog kann auch auf Eis und Schnee laufen und ist nicht aus der Balance zu bringen.

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BigDog hat auch einen Arm, mit dem er schwere Brocken wie ein menschlicher Athlet werfen kann.

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WildCat

Die WildCat ist ein vierfüßiger Roboter, der in jedem Gelände schnell laufen kann. Er schafft locker 26 km/h dabei.

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Sand Flea

Der Sand Flea fährt wie ein Fernlenkauto, springt bis zu 10 Meter hoch und stabilisiert seine Flugposition, damit die Videoübertragung und die Landung gut klappen.

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Fazit

Google und Samsung sind keine Flower-Power-Firmen wie Apple, sondern waschechte Rüstungskonzerne, die Panzer, Maschinengewehre und Roboter bauen, die weniger mit Android zu tun haben als mit dem Terminator.

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Latest Update: 23. April 2014 at 12:00h (german time)
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